Geschichte

Im Laufe der Geschichte wurde die Insel Usedom immer wieder von unterschiedlichen Völkern besiedelt. Die ältesten Funde, die auf eine Besiedlung schließen lassen, stammen aus der Jungsteinzeit und sind auf die sogenannte Trichterbecherkultur zurückzuführen. Später ließen sich Germanen auf der Insel nieder. Jedoch schon während der Völkerwanderung um 500 vor Chr. verließen diese Stämme die Küstenregion. Etwa 100 Jahre später wurde das Land von Slawen besiedelt, die sich im Jahre 1128 dem christlichen Glauben unterwarfen. Bis zum 30jährigen Krieg (1618-48) wurde die Insel den pommerschen Herzögen zugesprochen.

Von 1630 - 1721 gehörte Usedom der schwedischen Krone unter König Gustav II Adolf. Danach musste Schweden die Insel an Brandenburg-Preußen abtreten. Zwischen 1806 und 1812/13 war Usedom unter Napoleon kurzzeitig in französischer Hand. Gemäß dem Potsdamer Abkommen von 1945 wurde der äußerste östliche Teil Usedoms mit Swinemünde polnisch. Fischfang und Landwirtschaft sind seit jeher die wichtigsten Wirtschaftszweige. Ab 1820, als die ersten Seebäder auf Usedom entstanden, bis in die heutige Zeit ist der Tourismus zur Haupterwerbsquelle der Inselbewohner geworden.

 
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